Einmal durch Sevilla
Plaza
de Cuba –
unsere erste Begegnung mit Sevilla. Ein zweispuriger Kreisverkehr mit einigen
Pubs drumherum wo unsere Gasteltern auf uns gewartet haben. .
Angrenzend an den Platz führt eine riesige
Brücke in das Zentrum, doch wir sind erst mal auf der einen Seite geblieben,
diese wird auch Triana genannt. Calle Betis, die wohl bekannteste
Straße direkt am Kanal - unser zu Hause für die nächsten 4 Wochen. Wenn man die
Straße hinauf geht findet man erst viele Mehrfamilienhäuser mit überteuerten
Mieten, aber auch viele kleine Clubs und Bars. Beispielsweise Riolationo (kleiner Club mit Zumbamusik
– optimal um ein bisschen zu tanzen) und las
zapatas (eine Bar, wo man sich direkt am Fluss hinsetzen und den
Sonnenuntergang genießen kann).
Am nächsten Morgen mussten wir dann zum Plaza Nueva im Zentrum. Ein recht
großer Platz mit einer großen Statue in der Mitte. Auf der Statue sieht man
König Ferdinand III von Kastilien,
der 1248 Sevilla erobertete.
Auf dem Weg dahin haben wir schon viele
große, tolle Gebäude gesehen, eine Metro die mitten durch die Stadt fährt,
Kutschen die Touristen durch die Stadt bringen und gefühlte 100
Starbucks-Läden. Aber besonders ist uns die riesige Kathedrale (Santa Maria de
la Sede) auf der rechten Seite aufgefallen, die größte gotische Kirche auf
der Welt. Um einmal herumzulaufen muss man sich schon 5-7 Minuten Zeit nehmen. Sie wurde 1401–1519 erbaut, steht seit
1928 unter Denkmalschutz und gehört
seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Mit 80 Metern ist der Giralda der höchste Turm der Kathedrale. Um den Turm zu besichtigen muss man auch keine Treppen steigen,
denn es gibt Rampen, so konnte man früher mit Pferden hochreiten, um die
Glocken zu läuten.
Von hinten gelangt man dann auch zum Plaza de Triumfo, wo man das Alcazar bestaunen kann. Dies ist ein
islamisches Viertel mit kleinen, engen Gassen, das von einer Mauer umgeben ist.
Zurück zum Plaza Nueva wo wir am ersten
Morgen waren: Von Weiten sticht einem schon die Shoppingstraße in die Augen mit
tausend Schuhläden. Wir haben uns direkt wohl gefühltJ.
Vom Plaza Nueva erreicht man auch viele kleine Gassen, die mit einem Euro pro
Bier nicht mal überteuert sind, doch laufen dir im Minutentakt irgendwelche
Musiker oder Bettler an dir vorbei, die versuchen dir dein Geld abzuknüpfen.
Des Weiteren sehenswert sind die runde, gelbe
Stierkampfarena, wo regelmäßig
Stierkämpfe stadtfinden und der wunderschöne halbkreisförmige Plaza España, der mit einem großen
Springbrunnen in der Mitte und einem kleinen Fluss drumherum zum relaxen
einlädt.
Alles in allem ist Sevilla mit vielen
Sehenswürdigkeiten eine der schönsten Städte die wir bis jetzt gesehen haben.
Maike & Britta
Der Turm "Giralda" Maike & Britta
Die Kathedrale "Santa Maria de la Sede"
Der "Plaza Nueva"
Der "Plaza España"
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